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Musik

Kometenschmidt | Noise Tales | Latex Distortion | Kultobjekt sind allesamt Projekte von und mit mir

Music was my first love

Musikhören ist für mich wie das Erforschen einer Höhle. So wie das Sonnenlicht einen ersten oberflächlichen Blick auf den Höhleneingang eröffnet, vermittelt das Cover eines Albums den ersten Eindruck von dem, was mich dahinter erwarten wird. Schritt für Schritt arbeite ich mich nach vorn, manchmal stolpere ich und manchmal freue ich mich über ein Juwel, das scheinbar noch niemand vor mir entdeckt hat. Dann gibt es Alben, die man kurz hinter dem Eingang fluchtartig verlässt und andere, die man immer und immer wieder durchwandert und stets neue Dinge entdeckt.

 

Beim Musikmachen verhält es sich ähnlich, nur dass ich hier der Baumeister bin und hoffe, dem Hörer viele Entdeckungen zu ermöglichen. Mein Vater leitet den Posaunenchor meines Heimatdorfes. Daher konnte ich eher Noten lesen als lesen und schreiben. Noch heute spiele ich gern Trompete, jedoch leider viel zu selten. Das und mein rudimentäres Klavierspiel genügen glücklicherweise, um am Rechner selber Musik machen zu können.

  • Erstes Album auf Vinyl: Aphex Twin – I care because you do
  • Erstes Album auf Kasette: Die Ärtzte – Ist das alles? – 13 Höhepunkte mit den Ärzten
  • Erstes Album auf CD: Elvis Presley – Best Of
  • Erste Maxi CD: DJ Bobo – Somebody Dance with me
  • Erste Vinyl Maxi: ScanX – Earthquake
  • Erste raubkopierte Kassette: Top Gun O.S.T.
  • Erste raubkopierte CD: Mr. Oizo – Flat Beat
  • Erster Napster-Download: A-ha – Take on me
  • Erster Plattenspieler: Technics SL-1210MK2 (und bis heute einziger)
  • Erstes Mischpult: Numark DM2002X
  • Erste Musik-Software: Magix Music Maker 1.0
  • Erste Sample-CD: TB-303
  • Erster Synthesizer: Kawai K4
  • Erster offizieller Live-Auftritt: 1997 @ Fish meets Phat (als Flektron)
  • Erster offizieller DJ-Auftritt: 1997 @ Fish meets Phat (als Spud Murphy)
  • Erstes Release: 01.02.2005 – Dis is to late EP (1bit 001)
Latex Distortion live at Nachtdigital

Latex Distortion & Kultobjekt

Beim Namen Latex Distortion wurde ich immer komisch angeschaut, dabei hat das alles gar nichts mit Fetisch zu tun. Die Unschuld vom Lande in mir wusste sogar zum damaligen Zeitpunkt noch gar nicht, dass es so etwas überhaupt gibt. Distortion war damals, Mitte/Ende der 1990er Jahre, mein Lieblingseffekt beim Musizieren. “Latex” kommt aus einer Folge Pinky & Brain: Ich war nachmittags beim Fernsehen eingeschlafen und als ich aufwachte, lief besagter Cartoon. Und genau in dem Moment als ich auf die Bildröhre starrte, um herauszufinden was da lief, war im Bild eine große Dose Latex abgebildet. Ich weiß nicht mehr was die Mäuse damit vorhatten (aber ich nehme an, dassselbe das sie jeden Abend vorhatten), aber mir gefiel die Kombination “Latex Distortion”. Mein Kompanion und Kumpel René fand das auch gut und so stand der Name fest. Der Sound wiederum war zunächst experimentell, wurde später aber tanzbar mit Anleihen aus dem Industrial-Bereich und war insgesamt ziemlich derber Techno. Später hat sich das dann eher in Richtung IDM/Electronica weiterentwickelt. Nachdem ich 2005 mein Netlabel one bit wonder net.music gründete, wollte ich auch einen deeperen Sound machen, den ich dann alleine umsetzte und als “Kultobjekt” veröffentlichte. 2019 beschloss ich beide Projekte einzustellen.

Noise Tales

“Rauschgeschichten” – so könnte man den Namen übersetzen. Rausch im Sinne von Rauschen. Das war auch die Intention als ich mich mit meinem Kumpel Gary das Projekt startete – Elektronik gemischt mit akustischen Elementen. Wir hatten so etwas wie die Gorillaz im Kopf, bevor es die Band überhaupt gab. Die wurden dann ein Jahr später groß, nachdem wir mit unserem ersten Lied begonnen hatten. Tatsächlich war der musikalische Unterschied zwischen deren “Clint Eastwood” und unserem “Take my mother” gar nicht so groß. Qualitativ lagen Welten dazwischen. Vom Ruhm ganz zu schweigen. Es dauerte weitere zwölf Jahre bis wir schließlich ein erstes Album veröffentlichen konnten. Für das zweite Album haben wir nur fünf Jahre gebraucht. Seit 2018 ist es etwas ruhiger um das Projekt Noise Tales geworden.

Kometenschmidt - Selfie

Kometenschmidt

In meiner Schulzeit als Teenager hasste ich Hip-Hop. Weniger die Musik als viel mehr die Leute, die diese Musik hörten. Diese schier unermässliche Coolness nervte mich sehr. Außerdem hörte man anfang der Neunziger entweder Metal, Grunge, Techno, Hip-Hop oder Pop. Schubladen waren sehr beliebt. Zumindest in meinem sozialen Umfeld. Nichtsdestotrotz reizte mich die Musik und als Portishead, Massive Attack und Kruder & Dorfmeister die Grenzen zwischen Hip-Hop, Reggae, Dub und elektronischer Musik endgültig auflösten, war es auch völlig ok, Hip-Hop zu hören. Gerade dieser Lounge-geprägte Sound hat mich sehr beeinflusst, denn er ist zeitlos gut. Diese Art Musik bildet auch das Fundament für meine Kometenschmidt-Produktionen. Bisher gab es dazu nur ein Release, ein weiteres ist in Arbeit.

Releases

Kometenschmidt – Introduction EP

[Hip-Hop]
Meine erstes Hip-Hop Release, das ich pünktlich zu meinem 40. Geburtstag veröffentlicht habe :).

Noise Tales – Global Warning

[Indie/Rock]
Das zweite Album der Noise Tales. Rockiger und verspielter als der Erstling "Humps, Bumps & Lumps".

Latex Distortion – View from Polynja

[Electronica]
Meine letzte EP im elektronischen Bereich. Polynja ist übrigens eine eisfreie Fläche im arktischem Meereis.

Latex Distortion – DøS

[Electronica]
Das zweite offizielle Album meines Elektroprojekts. Das Cover hat meine große Tochter gestaltet. ♥

Noise Tales – Humps, Bumps & Lumps

[Indie/Pop]
Nach 13 Jahren Arbeit war das Debütalbum endlich fertig. Indie-Pop mit Gute-Laune-Charakter.

Latex Distortion – hellø

[Electronica]
Erstes offizielles Album meines Elektronikprojektes nach über 10 Jahren Musikproduktion und Live-Auftritten.

Latex Distortion – The Wonder Years

[Electronica]
Mein persönliches Best Of der Veröffentlichungen aus der Zeit meines Netlabels von 2005 – 2008.

Latex Distortion – Killed by a fairy

[Electronica]
Das letzte Releases meines Netlabels. "Dopamine" und "Millstone Blues" erschienen auf Humps, Bumps & Lumps.

Latex Distortion – Shitprickpop

[Electronica]
EP auf one bit wonder net.music mit Remix meines Netlabel-Mitstreiters Steffen Bennemann.

Kultobjekt – Home is...

[Techno]
Zweites und bisher letztes Release unter dem Namen Kultobjekt. Irgendwo zwischen Dub-Techno und Deep House.

Kultobjekt – Bitte 1Bit!

[Techno]
Debut-Release als Kultobkjekt auf one bit wonder net.music. 4 to the floor mit Dub-Techno Einflüssen.

Latex Distortion – Dis is to late

[Electronica]
Erste Veröffentlichung auf dem eigenen Netlabel. War relativ erfolgreich, trotz Schreibfehler 😉

What I do

What I do.

Beratung
Marketing & Co.

Das Marketing in seiner vielfältigen Breite und die damit verbundene Prozesslandschaft ist meine Spielwiese. Das geht auch oft Hand in Hand mit Grafik und Design.

Musik
Komposition & Produktion

Music was my first love. Ein Leben ohne Musik ist für mich nicht vorstellbar. Dabei höre ich nicht nur viel Musik, sondern produziere auch und lege mich nicht auf ein Genre fest.

Fotografie
Laienhaft & Leidenschaftlich

Ich liebe schöne Bilder. Auch wenn ich weit weg vom Profi bin, freue ich mich über jede gelungene Aufnahme in meiner Fotosammlung. #Schönwetterfotograf